Welchen 3D-Drucker nehme ich
Zu Beginn ist vor allem entscheidend, welches Budget du dir gesetzt hast. Dabei solltest du auch die laufenden Kosten für Verbrauchsmaterialien im Blick behalten.
Nach meinen Recherchen macht man mit einem 3D‑Drucker von Bambu Lab grundsätzlich nichts falsch – sie gelten als sehr einsteigerfreundlich und zuverlässig. Das soll jedoch nicht heißen, dass Geräte von Creality oder Anycubic schlecht wären. Viele berichten lediglich, dass nach dem Umstieg auf Bambu alles reibungslos läuft – möglicherweise spielt dabei aber auch einfach Gewohnheit eine Rolle.
Bambu Lab bietet verschiedene 3D‑Drucker in unterschiedlichen Preissegmenten und mit verschiedenen Ausstattungsvarianten an.
Die günstigste Variante ist der A1. Er ist ein offener Drucker, kann aber mit dem Bambu Lab AMS lite erweitert werden.
– höhere Lautstärke
– Gerüche breiten sich schneller aus
– Temperatur im Bauraum bleibt nicht konstant
– Filamentrollen im AMS Lite sind nicht vor Feuchtigkeit geschützt
– Preislich liegt das Modell – je nach Ausführung – bei etwa 190–260 €, zuzüglich AMS
Im mittleren Preissegment liegen der P1S und der P2S – zugleich die beliebtesten Modelle von Bambu Lab.
Der P1S hat sich über viele Jahre bewährt und ist der Vorgänger des 2025 erschienenen P2S. Da der P1S bereits länger auf dem Markt ist, wird er inzwischen deutlich günstiger angeboten und lässt sich über verschiedene Börsen oft sehr preiswert erwerben. Der neue P2S bietet nur wenige, aber spürbare Verbesserungen – ist dafür jedoch teurer.
Unterschiede im Überblick:
– Hotend‑Wechsel: P1S etwa 2 Minuten, P2S nur wenige Sekunden
– Display: Der P2S besitzt ein schärferes Touch‑Display, die separate Steuerung entfällt
– Extruder & Kühlung: Der P2S hat einen verbesserten Extruder und einen aktiv kühlbaren Bauraum
– KI‑Unterstützung: Der P2S nutzt KI zur Erkennung des Filamentpfads
– Preis: je nach Modell etwa 390–520 €, jeweils zzgl. AMS
Beide Modelle lassen sich mit dem AMS oder dem AMS Pro erweitern, um mehrfarbig zu drucken.
Der wichtigste Unterschied: Das AMS Pro trocknet das Filament aktiv, sodass es nicht jedes Mal entnommen werden muss, um vor Feuchtigkeit geschützt zu bleiben.
Dicht dahinter folgt der H2S, der bereits in den professionellen Bereich übergeht.
Er bietet unter anderem folgende Vorteile:
– Steuerung von bis zu 24 verschiedenen Filamenten über das AMS
– Druck extrem hitzebeständiger Materialien wie PPS‑CF
– Deutlich größere Druckkammer: 320 × 340 × 340 mm statt 256 × 256 × 256 mm
– Erweiterbar um ein Lasermodul zum Schneiden und Gravieren
– Der H2D ist zusätzlich mit einem Hochtemperatur‑Dual‑Hotend ausgestattet werden, um Filament beim Wechsel zu sparen
– Preisbereich: je nach Modell 1.399–3.900 €
Sofern erst mal zu den Druckern und dem AMS.